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Schlaflose Nächte müssen nicht sein

Ausreichender und ungestörter Schlaf ist für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden unabdingbar. Das spüren wir spätestens dann, wenn wir mehrere Nächte hintereinander zu wenig oder schlecht geschlafen haben. Für viele Parkinson Patienten gehören Schlafstörungen allerdings zum Alltag. So zeigen aktuelle Untersuchungen, dass bereits im Frühstadium der Erkrankung bis zu 70 Prozent, im fortgeschrittenen Stadium bis zu 90 Prozent der Betroffenen unter Schlafstörungen leiden.

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Wenn das Lachen verloren geht

Apathie, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Konzentrationsstörungen sind Symptome, die viele Parkinson-Patienten aus eigener Erfahrung kennen. Doch nicht immer steckt hinter diesen Beschwerden „nur“ ein Morbus Parkinson. Bei etwa jedem dritten Betroffenen ist vielmehr eine Depression für die Symptome (mit-)verantwortlich. Und gerade diese Überlappung der Symptome macht die Diagnose einer depressiven Störung bei Morbus Parkinson so schwer.

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Test auf Parkinson rückt näher

Britische Forscher sind dem Ziel, einen diagnostischen Test auf Morbus Parkinson zu entwickeln, offenbar einen Schritt näher gekommen. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Annals of Clinical and Translational Neurology“ berichten, ist es ihnen gelungen, einen ursprünglich für die Diagnose der Creutzfeld-Jacob-Erkrankung entwickelten Test so zu verändern, dass sie damit auch die Parkinson-Erkrankung nachweisen konnten. Bislang sind Versuche, die Erkrankung mithilfe des für Parkinson charakteristischen Eiweißes a-Synuklein zu diagnostizieren, daran gescheitert, dass das Molekül auch im Gehirn nicht erkrankter Menschen vorkommt.

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Nichts mehr vergessen

Der Erfolg der Parkinson-Behandlung hängt stark davon ab, ob die verordneten Medikamente und Übungen (z. B. Physiotherapie, Logopädie, Stimmübungen) wie vorgeschrieben eingenommen beziehungsweise absolviert werden. Unterstützung bei der Umsetzung der Therapiemaßnahmen bietet die von der Charité Berlin geprüfte Applikation „MyTherapy“ für das Smartphone.

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Praktische Helfer für den Alltag

Der Schlüssel will einfach nicht ins Schlüsselloch treffen, das morgendliche Anziehen der Strümpfe wird zur Qual: Zitternde Hände und steife Muskeln erschweren vielen Parkinson-Patienten den Alltag. Speziell auf die Bedürfnisse bei Morbus Parkinson abgestimmte Hilfsmittel wie ein Löffel, der Zitterbewegungen ausgleicht, Schuhbänder mit Schnellverschluss oder eine Einfädelhilfe für Knöpfe können hier jedoch Abhilfe schaffen und die Selbstständigkeit der Betroffenen im Alltag erhalten.

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Die Diagnose Parkinson bewältigen

Mit einer chronischen Erkrankung wie Morbus Parkinson zu leben, heißt für die Betroffenen nicht nur, die damit verbundenen Symptome zu akzeptieren und mit professioneller Hilfe so gut wie möglich zu beherrschen. Chronisch krank zu sein bedeutet vor allem auch, Strategien entwickeln zu müssen, um das aus den Fugen geratene Leben wieder neu zu ordnen. Denn die Erkrankung beeinträchtigt ja nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch das Alltagsgeschehen und die sozialen Kontakte: Nichts ist mehr so wie vorher.

Der Prozess, mit einer chronischen Erkrankung leben zu lernen, scheint immer in ähnlicher Weise abzulaufen und erfordert von den Betroffenen erhebliche emotionale und mentale Leistungen. Wichtig ist dabei, sich dieser Abläufe bewusst zu sein, um professionelle Hilfe und die Unterstützung von Angehörigen gezielt einfordern und annehmen zu können.

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