Lebensmut trotz Zitterkrankheit

Seine erste Bekanntschaft mit „Mister P“, wie er seine Erkrankung nennt, machte Jürgen Mette im Alter von acht oder neun Jahren. Damals kam ein befreundetes Ehepaar zu Besuch. Der Herr, der nur mit Mühe aus dem Auto steigen konnte, zitterte am ganzen Körper und musste zum Kaffeetrinken einen Umhang tragen. An diesem Abend betete Jürgen Mette voller Inbrunst: „ Lieber Gott, mach bitte, dass ich nie diese Zitterkrankheit bekomme!“ Dieses Gebet muss damals irgendwo zwischen Himmel und Erde verloren gegangen sein, denn etwa 50 Jahre später erhielt er selbst die Diagnose „Parkinson“.

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Reise vom Magen zum Gehirn

Durchtrennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Dieser Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn wurde jetzt von schwedischen Forschern bestätigt. „Die neue Studie stützt die Hypothese, dass die Parkinson- Krankheit im Magen entsteht und sich über die Nervenbahnen ins Gehirn ausbreitet“, kommentierte Prof. Daniela Berg von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) die aktuelle Untersuchung aus Skandinavien.

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Parkinson-Früherkennung per App

Die Früherkennung eines Morbus Parkinson ist eine große Herausforderung, zugleich aber auch Voraussetzung für Therapieansätze, die Nervenzellen schützen sollen. Informatiker und Ärzte wollen hier mit modernen Methoden der Datenanalyse neue Möglichkeiten schaffen. Hierfür entwickelten sie eine Anwendung für Android-Smartphones, die im entsprechenden App-Store heruntergeladen werden kann. Durch ihre Nutzung können Patienten das Forschungsvorhaben unterstützen.

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Schlaflose Nächte müssen nicht sein

Ausreichender und ungestörter Schlaf ist für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden unabdingbar. Das spüren wir spätestens dann, wenn wir mehrere Nächte hintereinander zu wenig oder schlecht geschlafen haben. Für viele Parkinson Patienten gehören Schlafstörungen allerdings zum Alltag. So zeigen aktuelle Untersuchungen, dass bereits im Frühstadium der Erkrankung bis zu 70 Prozent, im fortgeschrittenen Stadium bis zu 90 Prozent der Betroffenen unter Schlafstörungen leiden.

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Wenn das Lachen verloren geht

Apathie, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Konzentrationsstörungen sind Symptome, die viele Parkinson-Patienten aus eigener Erfahrung kennen. Doch nicht immer steckt hinter diesen Beschwerden „nur“ ein Morbus Parkinson. Bei etwa jedem dritten Betroffenen ist vielmehr eine Depression für die Symptome (mit-)verantwortlich. Und gerade diese Überlappung der Symptome macht die Diagnose einer depressiven Störung bei Morbus Parkinson so schwer.

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