Reise vom Magen zum Gehirn

Durchtrennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Dieser Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn wurde jetzt von schwedischen Forschern bestätigt. „Die neue Studie stützt die Hypothese, dass die Parkinson- Krankheit im Magen entsteht und sich über die Nervenbahnen ins Gehirn ausbreitet“, kommentierte Prof. Daniela Berg von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) die aktuelle Untersuchung aus Skandinavien.

lesen Sie hier weiter

Parkinson-Früherkennung per App

Die Früherkennung eines Morbus Parkinson ist eine große Herausforderung, zugleich aber auch Voraussetzung für Therapieansätze, die Nervenzellen schützen sollen. Informatiker und Ärzte wollen hier mit modernen Methoden der Datenanalyse neue Möglichkeiten schaffen. Hierfür entwickelten sie eine Anwendung für Android-Smartphones, die im entsprechenden App-Store heruntergeladen werden kann. Durch ihre Nutzung können Patienten das Forschungsvorhaben unterstützen.

lesen Sie hier weiter

© WavebreakmediaMicro - Fotolia.com

Schlaflose Nächte müssen nicht sein

Ausreichender und ungestörter Schlaf ist für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden unabdingbar. Das spüren wir spätestens dann, wenn wir mehrere Nächte hintereinander zu wenig oder schlecht geschlafen haben. Für viele Parkinson Patienten gehören Schlafstörungen allerdings zum Alltag. So zeigen aktuelle Untersuchungen, dass bereits im Frühstadium der Erkrankung bis zu 70 Prozent, im fortgeschrittenen Stadium bis zu 90 Prozent der Betroffenen unter Schlafstörungen leiden.

lesen Sie hier weiter

Wenn das Lachen verloren geht

Apathie, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Konzentrationsstörungen sind Symptome, die viele Parkinson-Patienten aus eigener Erfahrung kennen. Doch nicht immer steckt hinter diesen Beschwerden „nur“ ein Morbus Parkinson. Bei etwa jedem dritten Betroffenen ist vielmehr eine Depression für die Symptome (mit-)verantwortlich. Und gerade diese Überlappung der Symptome macht die Diagnose einer depressiven Störung bei Morbus Parkinson so schwer.

lesen Sie hier weiter

Test auf Parkinson rückt näher

Britische Forscher sind dem Ziel, einen diagnostischen Test auf Morbus Parkinson zu entwickeln, offenbar einen Schritt näher gekommen. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Annals of Clinical and Translational Neurology“ berichten, ist es ihnen gelungen, einen ursprünglich für die Diagnose der Creutzfeld-Jacob-Erkrankung entwickelten Test so zu verändern, dass sie damit auch die Parkinson-Erkrankung nachweisen konnten. Bislang sind Versuche, die Erkrankung mithilfe des für Parkinson charakteristischen Eiweißes a-Synuklein zu diagnostizieren, daran gescheitert, dass das Molekül auch im Gehirn nicht erkrankter Menschen vorkommt.

lesen Sie hier weiter

SMARTPATIENT GMBH

Nichts mehr vergessen

Der Erfolg der Parkinson-Behandlung hängt stark davon ab, ob die verordneten Medikamente und Übungen (z. B. Physiotherapie, Logopädie, Stimmübungen) wie vorgeschrieben eingenommen beziehungsweise absolviert werden. Unterstützung bei der Umsetzung der Therapiemaßnahmen bietet die von der Charité Berlin geprüfte Applikation „MyTherapy“ für das Smartphone.

lesen Sie hier weiter