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parkinson aktuell Ausgabe 30 | Januar 2017

Wenn das Lachen verloren geht
Depressionen bei Morbus Parkinson erkennen

  • Schlafstörungen müssen nicht sein
  • Test auf Morbus Parkinson rückt in greifbare Nähe
  • App, Tremorbesteck und Co.: Nützliche Helfer für den Alltag

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Diagnose „Morbus Parkinson“ zu erhalten, ist für die meisten Betroffenen ein großer Schock, auf den sie mit Verzweiflung, Angst und Rückzug reagieren. Dies ist eine ganz normale Reaktion auf eine Nachricht, die die bisherige Zukunftsplanung in Frage zu stellen vermag. Doch nicht immer finden Betroffene wieder aus diesem seelischen Tief heraus. Dann steckt hinter der verspürten Antriebs- und Hoffnungslosigkeit meist eine handfeste Depression, die jedoch – und das ist die gute Nachricht – behandelt werden kann.
Umso wichtiger ist es, sich nicht mit einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität abzufinden, sondern ärztliche Hilfe zu suchen. Gleiches gilt, wenn ParkinsonSymptome, Harndrang oder unruhige Beine den Schlaf rauben. Denn auch wenn Parkinson derzeit noch nicht geheilt werden kann, sind viele Symptome und Begleiterscheinungen doch gut kontrollierbar.
Praktische Unterstützung im Alltag bieten auch zahlreiche Hilfsmittel, die von der Smartphone-App bis hin zum Tremor-ausgleichenden Suppenlöffel reichen. Sie müssen sich „Ihrem Parkinson“ also nicht kampflos geschlagen geben, wie auch unsere Leserbeiträge wieder eindrucksvoll zeigen.

Viel Vergnügen bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe der „Parkinson aktuell“, die Sie nun schon seit zehn Jahren begleitet und seit Ausgabe 29 auch online unter www.parkinson-aktuell.de lesbar ist, wünscht Ihnen

Ihr „Parkinson aktuell“-team