Kategorie: Schwerpunkt

Lebensmut trotz Zitterkrankheit

Seine erste Bekanntschaft mit „Mister P“, wie er seine Erkrankung nennt, machte Jürgen Mette im Alter von acht oder neun Jahren. Damals kam ein befreundetes Ehepaar zu Besuch. Der Herr, der nur mit Mühe aus dem Auto steigen konnte, zitterte am ganzen Körper und musste zum Kaffeetrinken einen Umhang tragen. An diesem Abend betete Jürgen Mette voller Inbrunst: „ Lieber Gott, mach bitte, dass ich nie diese Zitterkrankheit bekomme!“ Dieses Gebet muss damals irgendwo zwischen Himmel und Erde verloren gegangen sein, denn etwa 50 Jahre später erhielt er selbst die Diagnose „Parkinson“.

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Wenn das Lachen verloren geht

Apathie, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Konzentrationsstörungen sind Symptome, die viele Parkinson-Patienten aus eigener Erfahrung kennen. Doch nicht immer steckt hinter diesen Beschwerden „nur“ ein Morbus Parkinson. Bei etwa jedem dritten Betroffenen ist vielmehr eine Depression für die Symptome (mit-)verantwortlich. Und gerade diese Überlappung der Symptome macht die Diagnose einer depressiven Störung bei Morbus Parkinson so schwer.

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Die Diagnose Parkinson bewältigen

Mit einer chronischen Erkrankung wie Morbus Parkinson zu leben, heißt für die Betroffenen nicht nur, die damit verbundenen Symptome zu akzeptieren und mit professioneller Hilfe so gut wie möglich zu beherrschen. Chronisch krank zu sein bedeutet vor allem auch, Strategien entwickeln zu müssen, um das aus den Fugen geratene Leben wieder neu zu ordnen. Denn die Erkrankung beeinträchtigt ja nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch das Alltagsgeschehen und die sozialen Kontakte: Nichts ist mehr so wie vorher.

Der Prozess, mit einer chronischen Erkrankung leben zu lernen, scheint immer in ähnlicher Weise abzulaufen und erfordert von den Betroffenen erhebliche emotionale und mentale Leistungen. Wichtig ist dabei, sich dieser Abläufe bewusst zu sein, um professionelle Hilfe und die Unterstützung von Angehörigen gezielt einfordern und annehmen zu können.

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